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Sind "gute Vorsätze" sinnvoll?

Lass' deine Taten für dich sprechen.


1. "Vor.Satz"


Betrachten wir das Wort. Es beschreibt etwas, dass man sich bewusst und absichtlich vorgenommen hat zu tun oder zu sein. Mir ist das an sich zu wenig.

Es bedeutet, in der Vorstufe zum Handeln stecken zu bleiben. Ein Vorsatz ist im besten Falle ein sehr kurzer Teil einer Handlungskette. Jede Handlung geschieht aus einer bewussten oder unbewussten Motivation heraus, die wiederum aus einem Vorsatz entstanden ist. Ein Vorsatz entsteht aus einem - noch unerfüllten - Bedürfnis.


2. Realitätscheck


Gute Vorsätze klingen in Gedanken toll.

Sie erwachsen sehr oft aus Wünschen und Träumen, die du von einem guten Leben hast. Oft fehlt aber der konkrete Umsetzungsplan.

Wenn du einen Vorsatz hast -

  • Wie willst du ihn in deine Wirklichkeit leben?

  • Was wirst du tun, um Ihn zu erfüllen?

  • Gibt es Zwischenziele, die diese Erfüllung erleichtern?

  • Was hat dich bis jetzt daran gehindert, deinen Vorsatz in die Realität zu bringen und was kannst du anders machen?

3. "Tun statt Reden"


Du und ich wissen, dass wir keine Veränderungen bewirken, wenn wir im gleichen Handlungsschema bleiben.

Oft braucht es nur eine kleine Änderung, ein paar Zwischenschritte, die dich von der Überforderung in eine Haltung der Machbarkeit führen.


Es hat nur scheinbar mehr Kraft, wenn du deine Vorsätze öffentlich machst. Jetzt wissen andere Menschen Bescheid. Du hast eine Art von Verbindlichkeit geschaffen, die dich motivieren soll, es "durchzuziehen".

Wir Menschen sind aber nicht so einfach gestrickt.

Gerade in dieser Zeit ist große geistige, seelische und körperliche Flexibilität von dir verlangt. Du hast erkannt, dass sich Wahrheiten sehr schnell ändern können. Auch deine.


Du hast das Recht, deine Wahrheit zu ändern, sobald sie für dich nicht mehr kongruent ist. Aus diesem Grund können öffentlich ausgesprochene Vorsätze für deine persönliche Entwicklung hinderlich sein, weil dich andere Menschen dadurch auf eine "veraltete Version" deiner Wahrheit festnageln könnten. Das erzeugt Druck und Angst vor Unglaubwürdigkeit. "Ich habs öffentlich ausgesprochen, also muss ich da durch."

NEIN, bitte nicht!


Fazit.


Ich lehne Vorsätze nicht ab, sehe sie aber nur als kurzlebige Zwischenstufe einer Handlung.

Letztendlich bestimmen unsere Taten, wer wir sind, nicht unsere guten Vorsätze.

In diesem Sinne,

lasst unsere Taten für uns sprechen!


Von HerzensKUNST,

deine Beate Helene


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